Wichtig ist nicht wo Du bist, sondern was Du tust, wo Du bist.

 

EGAL ob Malindi, Watamu, Berlin, München, Wiesbaden, egal wo Du bist: Mach was draus!

 

Pendo Kenia e. V. 

Pendo bedeutet in Swahili Liebe. Liebe hat im Falle unseres Vereines eine große Kettenreaktion ausgelöst. Henry Ndurya hat die Organisation "Forum for Development Malindi"(FDM) 2003 gegründet, um die in der Gegend Malindi verwaisten und hilfsbedürftigen Kinder zu unterstützen. Seit der Gründung war Mr. Ndurya und sein Team in der Lage 20 Schulen zu gründen, in denen mehr als 2500 Kinder einen Zufluchtsort fanden. Mittlerweile laufen die Hälfte dieser Schulen eigenständig, sodass sich die FDM aktuell um 9 Schulen intensiv kümmert. 

Seine Tochter Jessica Leslie Joy, war von seiner Arbeit und Hingabe schon immer schwer beeindruckt und gründete daraufhin 2011 den gemeinnützigen Verein Pendo Kenia e. V.  

Seither gibt es für uns bei Pendo Kenia zwei große Ziele:

1. Die neun Schulen, die momentan unbedingt Unterstützung benötigen, zu Ganztagsschulen umbauen in denen es den Kindern an nichts mehr fehlt. Hierbei Spielt die Nachhaltigkeit, sowie der Einbezug der Natur eine große Rolle!

2. Den Communities, in denen die Schulen sind, nachhaltiges Wissen zu vermitteln, um ihre Selbstständigkeit zu gewährleisten und Armut und Krankheit zu verhindern!

Um das zu erreichen arbeiten wir mit der FDM permanent und sehr eng zusammen. Gemeinsam entscheiden wir welche Projekte als nächstes umgesetzt werden sollen, um unseren Zielen und Träumen ein Stück näher zu kommen. Unsere Aufgabenbereiche sind:

  • Finanzierung und Bau von Schulgebäuden und sanitären Anlagen

  • Workshops und Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrer, Familienangehörige und Freunde

  • Gesundheitsversorgung

  • Bildung

  • Landwirtschaft

Schauen Sie sich gerne in unseren Projekten um und sehen sie, was wir schon geschafft haben und welche Schritte wir noch gehen müssen. 

 Joy Reiche, Gründerin Pendo Kenia e. V. 

Joy Reiche, Gründerin Pendo Kenia e. V. 

 Alan Rukundo, 1. Vorstand 

Alan Rukundo, 1. Vorstand 

Das Forum for Development in Malindi (FdM)

Das „Forum for Development in Malindi“ (Forum für Entwicklung in Malindi), bekannt als „die FDM“, wurde im Mai 2003 gegründet. Die Organisation wurde vom Ministerium für Sport, Kultur und soziale Dienste in Malindi offiziell registriert. Das Büro der FDM befindet sich in Ghede Market, einem kleinen Ort in der Nähe von Malindi.

Die Organisation wurde ins Leben gerufen, um der dramatisch ansteigenden Zahl von hilfsbedürftigen -, HIV kranken – und verwaisten Kindern entgegenzutreten. Eine mit der kenianischen Regierung durchgeführte Untersuchung zeigte, dass allein in der Gegend Malindi im Jahr 2004 eine Anzahl von 18520 Kindern schwer hilfsbedürftig war. Die Organisation stellt die Bedürfnisse speziell dieser Kinder in den Vordergrund und unterstützt diese.

 Henry Ndurya, Gründer der FDM

Henry Ndurya, Gründer der FDM

Die Armut stellt eine sehr große Herausforderung für die Gemeindeentwicklung in afrikanischen Orten dar. Kinder werden geboren ohne dass sich die Familien der daraus folgenden Verantwortung bewusst sind. Viele Familien besitzen nicht genügend finanzielle Mittel um die Kinder und sich selbst zu versorgen. Daraus folgt, dass die Kinder vernachlässigt werden und nicht den Schutz erhalten, den sie eigentlich bräuchten und verdienen. Sie werden mit zu viel Verantwortung überlastet, da es ihnen an elterlicher Fürsorge fehlt.

Nicht anders geht es Kindern die verwaist sind. Sie werden zwar meist von ihren Verwandten aufgenommen, jedoch sind auch diese meist nicht in der Lage für das Wohlergehen dieser Kinder zu sorgen. Viele Kinder leiden zudem an HIV/AIDS und bräuchten dringend medizinische Versorgung. Die kranken Kinder werden von vielen Familien aus Angst vor einer möglichen Infektion nicht angenommen.

Viele der Kinder sind traumatisiert. Oft haben sie den Tod eines Elternteils miterlebt oder Gewalt erfahren. Leider gibt es meistens niemanden vor Ort der helfen kann. Die generelle Armut macht allen zu schaffen und so werden die Probleme dieser Kinder von Bezugspersonen sowie von den örtlichen Gemeinden nur sehr selten berücksichtigt. Das hat zur Folge, dass es kaum Bemühungen gibt, für die seelische Heilung der Kinder zu sorgen, welche diese so dringend benötigen.

Die Organisation arbeitet in Form von Komitees in den örtlichen Gemeinden. Besonders wird hierbei in den Gegenden außerhalb der Städte gearbeitet. Hier leben die Menschen fernab von jeglicher Hilfe, mitten im Busch, komplett auf sich alleine gestellt. Auch haben die Kinder der Dörfer keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen. Abgesehen davon, dass diese Schulgeld kosten würden, ist die Entfernung zu ihnen zu groß. In sehr vielen dieser Dörfer hat die FDM die hilfsbedürftigen Kinder ermittelt und registriert. In jedem arbeitet ein Sozialarbeiter der FDM, der versucht die Kinder familienintern zu betreuen und die FDM über die Entwicklung der Kinder zu informieren.

Die „FDM“ hat über die Jahre mehr als 3000 Kinder registriert, die durch die Maßnahmen der Organisation profitieren.

Aktuell gibt es 9 Tagesstätten, deren Kosten vollständig von der FDM getragen werden, in denen die Kinder zusammen kommen, sowie grundlegend versorgt werden. Psychosoziale Unterstützung, elementare Bildung und Erziehung, Gesundheitsvorsorge und Ernährung sind die Hauptziele dieser Einrichtungen.

Die Kinder verbringen den ganzen Tag in den Stätten und kehren abends wieder zurück zu ihren Familien oder Sorgeberechtigten.

Es ist der FDM wichtig, dass die Kinder nicht nach dem Trauma ihrer Verluste und sozialen Situationen komplett aus ihrem Leben gerissen werden. Durch die finanzielle Entlastung der Gemeinden normalisiert sich der Lebenszustand und die Kinder finden einen Platz in ihren Familien. Der Auszug in ein richtiges Waisenheim, würde die Kinder von ihren Wurzeln entfernen. Oftmals haben solche Kinder im jugendlichen Alter ein Problem ihren Platz im Leben zu finden. Das möchte die FDM verhindern.

Des Weiteren betreibt die Organisation zwei große Farmen in der Gegend um Langobaya und Soyo Soyo. Hier werden unter anderem, verschiedenen Gemüsesorten wie Mais, Spinat, Tomaten und Kartoffeln angebaut. Mit der Farm versucht die FDM die Tagesstätten mit Nahrung zu beliefern, um so von den schwankenden Preisen der Märkte unabhängig zu sein.

Immer wieder werden die Familien und Dorfbewohner durch Trainings, Workshops und Gemeindeversammlungen zu den Themen Kinderrechte, Konzeption frühkindlicher Entwicklung und psychosoziale Begleitung der Kinder unterstützt.

“FDM- together we plant a smile on orphans face.”